Bettina Frenzel



Dr. Österreicher sieht fern!


Stück in 3 Fernsehsendungen und 2 Werbepausen
Österreichische Erstaufführung im KosmosTheater – Wien 2015

Am Tag des deutschnationalen und politisch weit rechts einzustufenden Akademikerballs, Jahr für Jahr symbolträchtig in der Hofburg zelebriert und von der Wiener FPÖ als “märchenhaft rauschende Ballnacht” bezeichnet: Wien tanzt! Wien brennt! Dr. Österreicher sieht fern.
Er zappt flüchtig durch das Angebot. Bei den Bildern von der Protestkundgebung zum Ball hält er inne. Morgen wird er sie bereits vergessen haben. Gesehen, registriert, vielleicht kurz dazu geäußert und weitergezappt. Die Nachricht als vergänglichstes aller Güter.
In Form der drei TV-Formate, „ Am Schauplatz Hofburg“, „Club 3000“ und „Messer Gabel Hirn“, gestalten vier AutorInnen in Anlehnung an Frisch, Bernhard und Handke einen „Theaterabend in drei Episoden mit mehreren Werbepausen”. Der Theaterraum mutiert zum TV-Studio, zur multimedial inszenierte Wirklichkeit.

Mit Maria Fliri, Peter Bocek, Nikolaus Firmkranz
Texte: Gerhild Steinbuch, Cornelia Travnicek, Martin Fritz, Thomas Köck
Regie: Susanne Draxler, Bühne: Gudrun Lenk Wane
Video/Ton: Peter Hirsch, Musikdesign: Martin Holter, Licht: Helen Farnik

 Pressestimmen

Der Standard, Andrea Heinz, 30. 01. 2015
Der Ton wechselt zwischen bitterböser Satire (…), sprachspielerischer Medienreflexion und einer ordentlichen Portion Albernheit. Man merkt,dass hier viel ausprobiert wird, es einen Mut zum Ungeordneten gibt – was dem Abend nur gut tut.”

Presse online, Antonia Löffler, 29. 01. 2015
Die Schauspieler Peter Bocek, Nikolaus Firmkranz und Maria Fliri schlüpfen chamäleonhaft in unzählige Rollen.

Kultur und Wein, 28. 01. 2015
Es sind die Kleinigkeiten, die sie mit ihrem Ensemble detailliert herausarbeiten konnte, von punktgenau eingesetzter Gestik bis zu elegant versteckten Gags (…)”

Video Trailer

www.kosmostheater.at